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Christian Reuter (* 9. Oktober 1665 [Taufe] in Kütten bei Zörbig; † unbekannt) war ein deutscher Schriftsteller des Barock. Der niederdeutsche Dichter Fritz Reuter war sein Urur- Enkel. Schelmuffsky ist dem ältesten Sohn der Wirtin Anna Rosine Müller aus Leipzig entlehnt und Ich-Erzähler des gleichnamigen Romans in Form einer Reisebeschreibung. Die Germanistik ist sich nicht ganz schlüssig, ob es sich um einen Schelmenroman, einen Abenteuerroman oder um eine Münchhausiade handelt. Der Erzähler ist eine Art Kamera, die Eindrücke ungefiltert wiedergibt. Auf diese Weise charakterisiert er sich selbst, ohne sich dessen bewusst zu sein, indem er im Wesentlichen vom Fressen, Saufen und Sich-Übergeben berichtet. Gleichzeitig gibt er höfische Formen und Feste, Galanterie und die damals übliche maßlose Übertreibung in den vermehrt aufkommenden Reisebeschreibungen der Lächerlichkeit preis. Bestimmend für den Fortgang der Handlung sind die „Rattenepisode“ und die ständige Wiederholung der Redewendungen „der Tebel hohlmer“, „ey sapperment“ und „daß ich ein brav Kerl war und daß was grosses hinter mir stecken mußte“.
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Reuter_( Schriftsteller )
Zu Ehren Reuters ließ die Gemeinde Kütten im Jahr 1937 einen Gedenkstein errichten, der mitten im Dorf in der Nähe der Kirche auf dem Christian-Reuter-Platz steht. Ebenso gibt es im Dorf eine Schelmuffsky-Straße. Der örtliche Heimatverein kümmert sich um das Andenken von Reuter.
Christian Reuter